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All for One Group
New Work: Spaß & Selbstverwirklichung im Fokus

Ist New Work das neue „Normal“? Wie profitiert die Generation Z davon? Was erwarten junge Menschen von einem zukunftsgerichteten Arbeitsumfeld und wie setzen Unternehmen die neuen Anforderungen konkret um? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Sharina Geßner. Sie arbeitet als duale Studentin bei der All for One Group, einem IT- und Beratungshaus. Wir trafen sie zum Interview.

Sharina, du studierst New Work. Was genau versteht man denn eigentlich darunter?

New Work beschäftigt sich mit der Sichtweise Arbeit. Es geht darum, Arbeit nicht nur als reine Lohnarbeit zu betrachten. Im Fokus steht nach der Definition von New Work-Begründer Frithjof Bergmann viel mehr, Freude an der Arbeit zu haben und sich selbst zu verwirklichen. Außerdem sollte Arbeit räumlich und zeitlich ungebunden sein. Hier wären flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice das klassische Beispiel. New Work beschäftigt sich auch mit der Aufweichung von Hierarchie, das heißt zum Beispiel Verantwortung abzugeben, auf individuelle Bedürfnisse der oder des Einzelnen einzugehen und auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.

Wie profitieren Auszubildende und Studierende konkret davon?

Durch flexiblere Arbeitszeiten und durch Homeoffice kann das Privat- und Berufsleben besser vereint werden. Auch Auszubildende und Studierende können im Homeoffice arbeiten – natürlich in individueller Absprache mit ihren Vorgesetzten und Ausbilder:innen. Wir bieten den Auszubildenden und dualen Student:innen zusätzlich eine persönliche Betreuung vor Ort, damit sie ein Netzwerk aufbauen können und immer direkte Ansprechpartner:innen haben. Profitieren können sie aber auch von unserer modernen Büroarchitektur: Die Collaborationsräume und die offenen Flächen fördern den Austausch mit anderen Kolleg:innen. Trotzdem ist es uns wichtig, sich in unseren Räumlichkeiten auch mal zurückziehen zu können. Das Raumkonzept ist so ausgelegt, dass die ruhigen Bereiche für Konzentrationsarbeiten genutzt werden. Auch unsere Think Tanks eignen sich dafür hervorragend.

New Work hat auch etwas mit sinnstiftender Arbeit zu tun, wie wird das umgesetzt?

Durch den regelmäßigen Austausch mit Kolleg:innen und auch Vorgesetzten können Auszubildende offen ihre eigenen Wünsche und Erwartungen äußern. Uns liegt es am Herzen, dass alle Auszubildenden den richtigen Weg für sich gehen und am Ende dort ankommen, wo sie sich wohlfühlen. Wir versuchen, auf die individuellen Wünsche einzugehen und jeder und jedem Auszubildenden den für ihn oder sie passenden Weg zu ermöglichen.

Warum glaubst du, dass New Work gerade von so vielen Unternehmen gepusht wird?

Dies hat viele Ursachen. Vor allem sind es die Unvorhersehbarkeiten und der damit verbundene schnelle Wandel in der heutigen Zeit. Die Pandemie ist das beste Beispiel – sie hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, flexibel agieren zu können und die Bedürfnisse der Arbeitnehmer:innen zu hören und zu berücksichtigen. Die Möglichkeit zu haben, aus dem Homeoffice zu arbeiten, wenn wir uns im Lockdown befinden oder wenn die Kindergärten geschlossen haben, zeichnet einen Arbeitgeber aus. Dadurch wird es als Unternehmen immer entscheidender, Bausteine von New Work umzusetzen, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Was erwarten junge Menschen denn inzwischen von Unternehmen?

Ich denke, dass junge Menschen bei der Auswahl des Arbeitgebers verstärkt auf die Unternehmenswerten und ein Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben achten. Dazu gehört, dass man sich mit den Werten identifizieren kann, um diese als Individuum auch repräsentieren zu können. Aber auch flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit aus dem Ausland zu arbeiten, der Zusammenhalt im Team und das Gefühl von Anerkennung. Auf die Gleichberechtigung und den respektvollen Umgang wird ebenfalls viel Wert gelegt.

Danke für das Gespräch, Sharina!

Das Interview zum Thema New Work gibt´s in voller Länge zum Reinhören als Podcast.

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