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Ausbildung in der Justiz
Mit Recht in die Zukunft

In seinem Job für Sicherheit und Gerechtigkeit sorgen und so dazu beitragen, dass das Zusammenleben in der Gesellschaft stabil und friedlich bleibt? Während die Polizei für die innere Sicherheit zuständig ist und als Trägerin des Gewaltmonopols die öffentliche Kontrolle wahrnimmt, ist die Justiz als unabhängiges Organ für die Rechtsprechung zuständig. Entsprechend vielfältig ist die Ausbildung. Auf was es hier ankommt, haben für uns die Oberlandesgerichte Karlsruhe und Stuttgart am Beispiel von drei Ausbildungswegen zusammengestellt.
Dipl. Rechtspfleger/in (FH) (w/m/d)

Verantwortungsbewusst, entscheidungsfreudig und engagiert: Das sind die wesentli-chen Eigenschaften, die für den Beruf als Dipl. Rechtspfleger/in wichtig sind. Gerade bei der Vollstreckung von Freiheitsstrafen spielt das eine ganz wichtige Rolle. Denn man muss zum Beispiel sicherstellen, dass Verurteilte ihre Gefängnisstrafe auch an-treten.

Zum Ziel führt ein duales Studium, dabei wechseln sich Theorie- und Praxisphasen ab. Die Grundlagen – von Familien- bis Erbrecht, von Handels- bis Strafrecht – ver-mittelt dir die Hochschule Schwetzingen, die auch Außenkurse in Ulm anbietet. Das Wissen kann dann später bei Gerichten und Staatsanwaltschaften unmittelbar ange-wendet werden. Interessante Besonderheit: Studierende haben den Beamtenstatus ab dem ersten Tag des Studiums inne, das sorgt für Sicherheit.

Gerichtsvollzieher/in (LL.B.) (w/m/d)

Auch Gerichtsvollzieher/innen haben einen verantwortungsvollen Beruf: Sie setzen Beschlüsse und Urteile des Gerichts durch und sorgen dafür, dass Schuldner:innen ihre Leistungen erbringen. Etwa, indem sie Wertgegenstände von ihnen pfänden.

Das dreijährige duale Studium endet mit dem Abschluss „Bachelor of Laws“, mit ihm in der Tasche haben die Absolvent:innen einen krisensicheren Job beim Staat in Aussicht. Das Besondere daran: Gerichtsvollzieher/innen sind verbeamtet und selb-ständig.

Justizfachangestellte/r (w/m/d)

Lieber Ausbildung statt Studium? Dann passt der Beruf als Justizfachangestellte/r vielleicht noch besser. In diesem Bereich ist man für den zügigen Ablauf des Ge-schäftsbetriebs innerhalb des Justizapparats verantwortlich und führt beispielsweise bei Strafverhandlungen Protokoll. Wichtig ist hier Sorgfalt und ein Organisationsta-lent.

In zweieinhalb Jahren lernen die Azubis die Abteilungen der Gerichte und Staatsan-waltschaften kennen. Der Theorieteil findet an einer Berufsschule statt.

Jetzt informieren:

www.mit-Recht-in-die-Zukunft.de

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