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HEW-KABEL GmbH
„Fasziniertes Staunen“

Deutschland ist ein Technikland, 2020 exportierte nur China mehr Waren als Deutschland. Viele Marktführer sitzen in NRW, darunter auch die HEW-KABEL GmbH mit Sitz in Wipperfürth. Das Unternehmen unternimmt große Anstrengungen, um seinen Bedarf an Nachwuchskräften frühzeitig zu decken. Wir sprachen mit HR-Chef Andreas Schletter.

Herr Schletter, auf der Ausbildungsseite von HEW-KABEL steht, dass sich Schülerinnen und Schüler jederzeit um ein Praktikum bewerben können, um den Betrieb kennenzulernen und auch, um dann vielleicht später bei Ihnen eine Ausbildung zu machen. Viele Firmen bieten solche Plätze nicht so offen an wie Sie, weil es natürlich auch mit Aufwand verbunden ist. Was erleben die Praktikanten bei Ihnen? Und wie organisieren Sie das?

Da wir jedes Praktikum ebenso ernst nehmen, wie die Berufsausbildung selbst, erhalten die Praktikanten*innen während ihrer Zeit bei HEW-KABEL wertvolle Eindrücke über das fokussierte Berufsbild. Dabei zeigen wir ganz konkret, wie sich der jeweilige Berufsalltag darstellt, so dass sie gut ein Gefühl für oder gegen den Beruf entwickeln können, bzw. ob dieser tatsächlich ihren Fähigkeiten und Interessen entspricht. Interne Paten*innen stellen während des Praktikums sicher, dass jeglicher Informationstransfer auf Augenhöhe stattfindet. Selbstverständlich werden abschließend auch die gegenseitigen Eindrücke festgehalten, so dass beide Parteien die Möglichkeit haben, voneinander zu profitieren. Der Kontakt zu den Interessenten wird hauptsächlich über die enge Zusammenarbeit mit Schulen hergestellt.

HEW-KABEL ist ein großer mittelständischer Betrieb mit fast 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch international sehr gut im Geschäft. Dennoch muss ich das doch erst mal hinkriegen, jungen Menschen die Faszination des Kabelgeschäfts näherzubringen. Wie funktioniert das?

Unsere Ausbildungsleiter organisieren die Einarbeitung und Begleitung der jungen Menschen. Insbesondere in der Berufsausbildung legen wir extrem hohen Wert darauf, gleich zu Beginn der Ausbildung die Produktion und somit unsere Produkte kennen zu lernen. Und ich kann Ihnen garantieren: Die Vielfalt der Möglichkeiten, aber auch die Komplexibilität unserer Kabelproduktion hat schon so manchen neuen Auszubildenden, aber auch vielen Besuchern ein fasziniertes Staunen abgerungen. Denn so etwas erwartet man landläufig ja nicht. „Ist ja nur ein Kabel – was soll daran schon schwierig sein?“, sagen Laien häufig. Doch das ändert sich schnell, wenn man einmal in die „Kabelwelt“ abgetaucht ist. Anschließend lernen unsere Auszubildenden übrigens alle Abteilungen gemäß Ausbildungsplan kennen. Ihnen wird von A-Z alles beigebracht, was sie brauchen, um sich zu hervorragenden Fachkräften weiter zu entwickeln.

An wen können sich StuBos wenden, etwa für Betriebsbesichtigungen oder einen Vor-Ort-Termin in der Schule?

Andreas Schletter: Interessierte können sich sehr gerne an Svenja Becker (svenja.becker@hew-kabel.com) oder Uli Hachenberg (uli.hachenberg@hew-kabel.com) wenden. Wir prüfen anschließend, ob eine Verfügbarkeit bzw. eine Patenschaft zum gewünschten Zeitfenster gesichert ist und setzen uns mit den Interessenten in Verbindung. Im Vorfeld empfiehlt es sich immer, einen Blick auf unsere Homepage zu werfen oder uns auf Facebook zu besuchen.

Vielen Dank, Herr Schletter, für das Gespräch!

https://hew-kabel.com/karriere

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