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Jugendinfo-Netzwerk Eurodesk
Jugendinfo-Netzwerk Eurodesk: Wege ins Ausland – gewusst wie!

Das Jugendinfo-Netzwerk Eurodesk hat sich zum Ziel gesetzt, Schüler*innen einen Überblick über Wege ins Ausland zu bieten. Projektkoordinatorin Regina Pfeifer von der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit erklärt in einem Beitrag für StuBo [plus], wie Eurodesk genutzt werden kann.

Reiselust, berufliche Orientierung, ehrenamtliches Engagement oder Verbesserung von Fremdsprachenkenntnissen – es gibt viele gute Gründe, Zeit im Ausland zu verbringen. Je nach persönlichen Interessen und gewünschter Dauer kommen verschiedene Programmarten in Frage.

Wer etwa für kurze Zeit – z.B. in den Sommerferien – ins Ausland möchte, kann bei einem Workcamp für einige Wochen ein gemeinnütziges Projekt unterstützen oder an einer internationalen Jugendbegegnung teilnehmen und Jugendliche aus aller Welt kennen lernen. Nach der Schulzeit bieten sich dann schon längerfristige und geförderte Freiwilligendienste an, da hierfür in den meisten Fällen keine besonderen Vorkenntnisse vorausgesetzt werden. Wer Erfahrungen in der Betreuung von Kindern hat und bereit ist, tägliche Hausarbeiten zu übernehmen, kann aber auch als Au-Pair in einer Gastfamilie leben. Bei Work & Travel schließlich ist der Name Programm, hier können Jugendliche zum Beispiel auf Biobauernhöfen arbeiten.

Kostenlose und neutrale Beratung über das Eurodesk-Netzwerk

Doch wie kann ich einen Schulaufenthalt in Irland organisieren? Wie finde ich ein Freiwilligenprojekt in Argentinien, ein Workcamp in Vietnam? Hält sich der von mir favorisierte Anbieter an branchenübliche Qualitätsstandards? Gibt es vielleicht Fördermöglichkeiten? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet das Jugendinfonetzwerk Eurodesk. Das Jugendinfonetzwerk mit Servicestellen in 36 europäischen Ländern sammelt alle Informationen rund um Auslandsaufenthalte und internationale Begegnungen. Da der Service durch die EU-Kommission und durch das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSFJ) gefördert wird, ist die persönliche Beratung kostenlos und neutral. In Deutschland arbeitet Eurodesk mit rund 50 lokalen Partnern zusammen. Ziel des Netzwerkes ist es, junge Menschen und Multiplikator(inn)en über das Thema Lernmobilität zu informieren.

Auswahl einer Organisation

Das Problem: Wer an einem Auslandsaufenthalt interessiert ist, wird schnell feststellen, dass es nicht nur viele unterschiedliche Möglichkeiten, sondern auch unzählige Anbieter, unübersichtliche Bewerbungsverfahren und große Kostenunterschiede gibt. Den Überblick zu behalten ist schwer und eine neutrale, individuelle Beratung entscheidend. Doch auch wenn die Wahl für ein Programm schon gefallen ist: Die Organisation eines Auslandsaufenthalts ist oft auch nicht so einfach und nimmt viel Zeit in Anspruch – von der Kontaktaufnahme im Ausland über Visaformalitäten bis hin zur Suche nach einer Unterkunft.

Angebote für Lehrer/-innen:

Auch für Fachkräfte an den Schulen hat Eurodesk einiges zu bieten: Neben kostenlosen Publikationen für Schulklassen können Interessierte eine Ausstellung zu den verschiedenen Auslandsformaten bestellen oder ausleihen. Die Eurodesk Beraterinnen und Berater können Sie auch gerne für Vorträge z.B. an Ihre Schule einladen. Lehrerinnen und Lehrer, die selbst Jugendliche zum Thema Auslandsaufenthalt beraten möchten, bietet Eurodesk eine Weiterbildung zum Mobilitätslotsin/Mobilitätslotsen an. Darüber hinaus lassen sich Inhalte der rausvonzuhaus-Website wie z.B. den Auslandskompass kostenlos auf der eigenen Schulhomepage einbetten.

www.rausvonzuhaus.de
www.rausvonzuhaus.de/fachkraefte

Zentrale Hotline: 0228 9506 250

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